Roland DG: Tintenverbrauch und Druckkosten erfassen
Der Roland DG Tintenverbrauch steckt bei den Eco-Solvent-Maschinen der TrueVIS-Serie im RIP und in der Auftragshistorie. Dort ist er genau erfasst, aber schwer zugänglich, wenn du daraus verlässliche Preise ableiten willst. Ohne gesicherte Werte bleibt jeder Quadratmeterpreis eine Schätzung. Printometer sichert solche Daten dauerhaft und rechnet sie in echte Kosten je Druckjob um. Für die Roland DG ist diese Anbindung in Vorbereitung.
Was die Roland DG über ihre Kosten weiß - und was verschwindet
Die TrueVIS-Drucker von Roland DG arbeiten mit Eco-Solvent-Tinte und kombinieren Druck und Schnitt in einem Durchlauf. Angesteuert werden sie üblicherweise über das RIP VersaWorks, das jeden Auftrag verwaltet. Dort liegen die Angaben, die eine saubere Kalkulation braucht.
VersaWorks führt zu jedem Job die verbrauchte Tinte, das Medium und die bedruckte Fläche. Das ist die Grundlage für belastbare Kosten je Quadratmeter. Der Haken ist die Reichweite. Solche Auftragsdaten leben im RIP und auf der Maschine, sie werden mit der Zeit überschrieben oder aufgeräumt. Wer nicht regelmäßig sichert, verliert die Historie und damit die Basis für jede spätere Auswertung.
Roland DG Tintenverbrauch automatisch erfassen (geplant)
Für die Roland DG ist diese Anbindung noch nicht live, sie steht auf der Roadmap. So wird es laufen: Ein kleines Programm im Betrieb, der Collector, wird die Auftrags- und Tintendaten aus VersaWorks nach einem festen Zeitplan abholen. Das soll ohne Handarbeit geschehen, so wie es bei den bereits angebundenen Maschinen schon funktioniert.
Die Werte laufen dann in einer Cloud mit Hosting in der EU zusammen und bleiben dort dauerhaft erhalten, ohne Verfallsdatum. Aus einer flüchtigen Auftragshistorie wird so eine lückenlose Datenbasis. Wenn du eine Roland DG betreibst und diese Anbindung brauchst, setz dich auf die Warteliste. So richten wir die Umsetzung an echten Maschinen und echten Daten aus.
Vom Verbrauch zur Kalkulation
Der gemessene Verbrauch ist die eine Hälfte, die Preise sind die andere. In Printometer hinterlegst du den Tintenpreis je Liter und den Materialpreis je Quadratmeter, jeweils mit Gültigkeitsdatum. Daraus rechnet die Auswertung die Kosten je Job.
Am Ende siehst du belastbare Kennzahlen statt Bauchgefühl. Die echten Tintenkosten je Quadratmeter, die Kosten je Auftrag und die Summen je Material und Maschine. Ein Motiv mit hoher Deckung wird sichtbar teurer als ein einfacher Job, und dein Angebot kann das sauber abbilden. Genau diese Auswertung steht schon heute bereit. Sobald die Roland DG angebunden ist, fließen ihre Daten in dieselben Kennzahlen ein.
Andere Maschinen
Live angebunden sind heute die Canon Colorado und die Epson SureColor. Die Roland DG folgt Schritt für Schritt. Einen Überblick über das ganze Thema gibt der Leitfaden Druckkosten im Großformatdruck.
Druckkosten messen statt schätzen
Printometer erfasst Verbrauch und Kosten je Druckjob automatisch. Sieh dir an, wie es funktioniert, oder trag dich in die Warteliste ein.